380 kV
Im Sommerloch wird plötzlich entschieden, eine 380 kV-Trasse durch Niedersachsen und Hessen zu bauen.
Warum werden gesundheitsgefährdende Entscheidungen immer dann beschlossen, wenn es die wenigsten mitbekommen? Wir finden das Thema zu wichtig, um es zwischen Fussball-WM und Badeanstallt zu behandeln! 380 kV-Leitungen strahlen niederfrequentierte elektomagnetische Felder aus.
Sogar die WHO hat niederfrequentierte elektromagnetische Felder als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. Zusätzlich ändern die Frequenzen das Erbgut. Es kommt zu noch mehr Missbildungen bei Pflanzen, Tieren und dem Menschen. Wir meinen, dies ist wieder einmal ein massiver Eingriff in Natur, Landschaft, Leben und Lebensqualität.
Warum werden mögliche Alternativen, wie zum Beispiel neue Stromkabel mit 100 % Leistungssteigerung, nicht auf vorhandenen Trassen eingesetzt? Ist es nicht günstiger und effektiver, ein vorhandenes Netz auszubauen, wenn in naher Zukunft sowieso mit intelligenten Stromnetzen (Smart Grid) gearbeitet werden soll und damit der Strommarkt wahrscheinlich vollkommen erneuert wird?
War das Aufzeigen von zwei Alternativen in Hessen nur eine fiktive Möglichkeit? Nur ein hingeworfener Knochen zur Ablenkung?
Warum wird die Studie, die feststellt, dass wir mehr Stromnetze benötigen, von den Stromnetzversorgern bezahlt?
Glaubt Ihr etwa auch einer Studie, die von Tabakkonzernen finanziert wird, die dann feststellt, rauchen sei gesund?
Es war bis zum 31.08.2010 noch möglich, Einwände im Raumordnungsverfahren zu erheben. Nachfolgend sind Einwände dann im Planfeststellungsverfahren auch noch möglich. Dieses funktioniert erflogreich, wenn jeder seine Betroffenheit individuell erklärt. Pauschale Widersprüche sind nicht erfolgsversprechend.
Wir haben hier einen kleinen Leitfaden, der Euch Hilfestellung beim Schreiben Eures persönlichen Widerspruches gibt.
Leitfaden für Einwände im Planfeststellllungsverfahren
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